Beelink einrichten — vom Karton zur Second-Brain-Box
Du installierst heute zum ersten Mal Linux — und zwar auf deinem neuen Beelink Mini S13. Am Ende läuft dort Ubuntu Server, die Box hängt in deinem Netzwerk, und du kannst sie vom Mac aus fernsteuern. Ab dann übernimmt Claude den kompletten Rest der Einrichtung. Dein Teil dauert etwa eine Stunde, davon ist die Hälfte Wartezeit.
Das Ziel: so sieht „fertig“ aus
Du bist fertig, wenn du am Mac im Terminal (das ist eine App auf deinem Mac — wo du sie findest, zeigt Schritt 9; jetzt nur lesen, noch nichts tippen) das hier eintippst — und die Box antwortet:
ssh fabian@192.168.178.42 # deine IP wird eine andere sein
fabian@sb-box:~$
Diese Zeile fabian@sb-box:~$ heißt: Die Box lebt, du bist drin, Monitor und Tastatur dürfen weg. Danach läuft sie headless (das heißt: ohne Bildschirm und Tastatur, gesteuert nur übers Netzwerk) — für immer.
Dein Second Brain (Briefings, Rituale, Hub) läuft bisher auf dem MacBook — und fällt aus, wenn der Deckel zu ist. Die Box ist lautlos, immer an und übernimmt den unbeaufsichtigten Teil. Der Plan dahinter steht in docs/setup/mini-pc-migration.md im Second-Brain-Repo.
Voraussetzungen — erst abhaken, dann starten
Checkliste im READ-DO-Modus: Punkt lesen, Punkt erledigen, nächster Punkt. Alles Dinge, die dich mitten im Setup blockieren, wenn sie fehlen.
- ☐ USB-Stick mit mindestens 8 GB. Achtung: Er wird beim Flashen komplett gelöscht — erst Fotos/Dateien runterholen.
- ☐ USB-Tastatur (Kabel oder Funk-Dongle). Eine reine Bluetooth-Tastatur funktioniert erst nach der Installation — das Boot-Menü und der Installer können kein Bluetooth. Eine Maus brauchst du gar nicht: Der Installer ist reine Tastatur-Bedienung.
- ☐ Monitor + HDMI-Kabel. Nur für die Installation, danach nie wieder.
- ☐ LAN-Kabel von der Box zum Router (empfohlen — WLAN geht zur Not, siehe Schritt 6).
- ☐ Router-Zugang: Du kommst auf http://fritz.box (oder die Admin-Seite deines Routers) und kennst das Fritz!Box-Kennwort — nicht das WLAN-Passwort; es steht oft auf dem Aufkleber unten am Router. Teste den Login am besten jetzt schon einmal.
- ☐ Passwort-Manager offen — du legst gleich ein neues Passwort für die Box an.
- ☐ Beelink ausgepackt, Netzteil in Reichweite. Noch nicht einschalten.
1 · Ubuntu herunterladen ⏱ ~10 min, läuft nebenbei
Ubuntu Server ist das Betriebssystem der Box — kostenlos, ohne grafische Oberfläche (die braucht ein Server nicht). Du lädst eine ISO-Datei (das heißt: ein komplettes Installationsmedium als eine einzige Datei).
- Öffne ubuntu.com/download/server.
- Klicke den großen grünen Download-Button für 26.04 LTS (Long Term Support: bekommt bis 2031 Sicherheitsupdates). Die dritte Ziffer ist egal (26.04, 26.04.1, …) — wichtig ist nur: 26.04 und „LTS“ stehen im Namen.
Du weißt, dass es geklappt hat, wenn: in deinem Downloads-Ordner eine Datei ubuntu-26.04…-live-server-amd64.iso liegt, rund 3 GB groß.
Während der Download läuft, machst du direkt mit Schritt 2 weiter.
2 · balenaEtcher installieren ⏱ ~3 min
Etcher ist das Werkzeug, das die ISO-Datei auf den Stick flasht (das heißt: so auf den Stick schreibt, dass ein Computer davon starten kann — einfaches Rüberkopieren reicht dafür nicht).
- Öffne etcher.balena.io und lade „Download for macOS“.
- Öffne die .dmg-Datei und ziehe balenaEtcher in den Programme-Ordner, wie bei jeder Mac-App.
- Öffne balenaEtcher aus dem Programme-Ordner (nicht aus dem .dmg-Fenster). Beim ersten Start fragt macOS, ob du die App wirklich öffnen willst — das fragt der Mac bei jeder App aus dem Internet. Klicke „Öffnen“.
Du weißt, dass es geklappt hat, wenn: Etcher startet und drei große Schritte zeigt: „Flash from file → Select target → Flash!“.
3 · Stick flashen ⏱ ~5 min
Jetzt ist der letzte Moment, Dateien vom Stick zu retten.
- Steck den USB-Stick in den Mac.
- In Etcher: „Flash from file“ → wähle die eben geladene
ubuntu-…-amd64.iso. - „Select target“ → wähle deinen Stick. Prüf die Größenangabe — es muss der Stick sein, nicht eine Mac-Platte.
- „Flash!“ → macOS fragt nach deinem Mac-Passwort, das ist normal.
Nach dem Flashen (manchmal schon währenddessen) meldet macOS: „Das eingelegte Medium kann nicht gelesen werden.“ Das ist kein Fehler — der Mac versteht das Linux-Format schlicht nicht. Klicke „Auswerfen“ — und auf keinen Fall „Initialisieren“: Das würde den frisch beschriebenen Stick wieder löschen.
Du weißt, dass es geklappt hat, wenn: Etcher „Flash Complete!“ anzeigt. 🎉 Dein erstes Linux-Installationsmedium — der schwierigste Mac-Teil ist geschafft.
4 · Box verkabeln ⏱ ~5 min
Jetzt zur Box. Reihenfolge egal, Hauptsache alles steckt, bevor du einschaltest:
- HDMI → Monitor (die Box hat zwei HDMI-Ports, beide gehen).
- USB-Tastatur → irgendein USB-A-Port. Die Box kann zwar Bluetooth 5.2 — aber erst, wenn das Betriebssystem läuft. Fürs Setup: nur USB.
- LAN-Kabel → Router.
- USB-Stick → ein freier USB-Port.
- Netzteil → Strom. Box noch nicht einschalten.
Du weißt, dass es geklappt hat, wenn: alle fünf Verbindungen stecken und du dir gemerkt hast, welchen HDMI-Eingang du am Monitor brauchst. Ob er stimmt, siehst du erst nach dem Einschalten in Schritt 5 — bleibt der Monitor schwarz, drück die Source-Taste.
5 · Vom Stick starten ⏱ ~3 min
Auf der Box ist Windows vorinstalliert — das wollen wir nicht. Mit dem Boot-Menü (das heißt: eine Auswahl, von welchem Laufwerk der Computer startet) zwingst du sie, vom Stick zu starten:
- Drück den Einschaltknopf (der kleine runde Knopf vorn/oben an der Box) — und tippe sofort und wiederholt die Taste F7, etwa einmal pro Sekunde, bis ein Auswahlmenü erscheint.
- Wähle mit den Pfeiltasten den Eintrag, der mit „UEFI:“ beginnt (UEFI ist die Start-Firmware der Box — der Zusatz markiert startfähige Geräte) und den Namen deines Sticks trägt (z. B. „UEFI: SanDisk“). Enter.
Du weißt, dass es geklappt hat, wenn: ein schlichtes Menü mit „Try or Install Ubuntu Server“ erscheint. Enter drücken (oder 30 Sekunden warten — es startet von allein).
Falls stattdessen Windows hochfährt: Power-Knopf 5 Sekunden halten (aus), nochmal einschalten, F7 diesmal früher und schneller tippen.
6 · Installer durchklicken ⏱ ~10 min + ~15 min Wartezeit
Der Installer ist ein Text-Programm: Bewegen mit Pfeiltasten und Tab, auswählen mit Leertaste, bestätigen mit Enter auf „Done“. Hier jede Frage und ihre Antwort:
- Language: English — Fehlermeldungen auf Englisch lassen sich später besser googeln. (Deutsch geht auch, ändert nichts.)
- Keyboard: Layout German, Variant German — sonst sind Y und Z vertauscht, wenn du gleich dein Passwort tippst.
- Type of installation: Ubuntu Server ist vorausgewählt — einfach „Done“.
- Network: Mit LAN-Kabel holt sich die Box automatisch eine Adresse — beim Netzwerk-Eintrag steht dann „DHCPv4“ und eine Nummer wie
192.168.178.42/24. Schreib die Nummer vor dem Schrägstrich auf (den „/24“-Teil weglassen) — das ist die IP deiner Box. Steht noch nichts da: ein paar Sekunden warten. Ohne Kabel: den wlan-Eintrag wählen → „Enable WiFi“ → dein WLAN und Passwort. - Falls „Installer update available“ erscheint: „Continue without updating“ wählen — die Installation läuft auch ohne das Update sauber durch. (Dieser Screen kommt nur manchmal.)
- Proxy: wirklich leer lassen — hier gehört nichts rein, auch keine Adresse. Nur „Done“. (Ein Proxy ist ein Vermittlungsserver in Firmennetzen; dein Heimnetz braucht keinen.)
- Mirror: Vorschlag so lassen, „Done“ (der kurze Test darf laufen).
- Storage — das sind drei Screens hintereinander:
- Guided storage configuration: „Use an entire disk“ ist vorausgewählt — so lassen. Der Haken „Set up this disk as an LVM group“ ist standardmäßig gesetzt — angehakt lassen. „Done“.
- Storage configuration (die Dateisystem-Übersicht mit den Buttons Done / Reset / Back): nichts ändern, „Done“.
- Roter Bestätigungsdialog: „Continue“. Ja, das löscht die eingebaute Platte samt vorinstalliertem Windows — genau das wollen wir.
- Profile: Your name:
Fabian· Server's name:sb-box· Username:fabian· Passwort: jetzt ein neues, sicheres Passwort anlegen und im Passwort-Manager speichern, dann im Feld „Confirm your password“ nochmal eintippen — du brauchst es gleich wieder. - Upgrade to Ubuntu Pro: Skip for now.
- SSH Setup: Die wichtigste Checkbox des Abends: „Install OpenSSH server“ mit der Leertaste ankreuzen — [X] muss zu sehen sein. SSH (das heißt: verschlüsselte Fernsteuerung übers Netzwerk) ist der einzige Weg, wie der Mac — und damit Claude — nachher auf die Box kommt. „Import SSH identity“: No.
- Featured Server Snaps: nichts ankreuzen, „Done“.
- Warten (~15 min). Gegen Ende lädt der Installer noch Sicherheitsupdates nach — das darf dauern und ist kein Hänger. Wird es dir zu lang (über 30 min), ist „Cancel update and reboot“ ungefährlich: Die Updates holt die Box später selbst nach. Wenn oben „Install complete!“ steht: „Reboot Now“ wählen. Der Installer bittet dich, das Installationsmedium zu entfernen: Stick abziehen, Enter.
Was der Neustart macht: Erst siehst du oft nur einen blinkenden Cursor oben links — bis zu 2–3 Minuten, beim ersten Start richtet sich das System einmalig ein. Das ist normal, nicht eingreifen.
Du weißt, dass es geklappt hat, wenn: danach ein schwarzer Bildschirm mit sb-box login: erscheint. Das ist kein Absturz — genau so sieht ein Server aus. Laufen danach noch Textzeilen über den Bildschirm: einmal Enter drücken, der Login-Prompt kommt frisch zurück. Dein Linux läuft. 🎉
7 · Anmelden und IP prüfen ⏱ ~3 min
Einmal direkt an der Box anmelden, um die Netzwerk-Adresse zu bestätigen:
- Bei
sb-box login:eintippen:fabian, Enter. - Passwort eintippen. Es erscheinen keine Punkte oder Sternchen — der Bildschirm bleibt leer, das ist bei Linux normal. Blind tippen, Enter.
- Nach dem Passwort begrüßt dich ein Block Text („Welcome to Ubuntu…“) und darunter steht
fabian@sb-box:~$— das ist dein Zeichen: Du bist drin. - Jetzt diesen Befehl eintippen und Enter drücken:
ip a
Du weißt, dass es geklappt hat, wenn: in der Ausgabe eine Zeile wie inet 192.168.178.42/24 steht — beim Eintrag „enp…“ (LAN) bzw. „wlp…“ (WLAN). Die Zeile mit 127.0.0.1 (Eintrag „lo“) ignorierst du — die hat jeder Computer. Deine echte Adresse beginnt meist mit 192.168; die Nummer vor dem Schrägstrich ist die IP. Gleiche wie in Schritt 6 notiert? Gut.
8 · Router: feste Adresse vergeben ⏱ ~5 min
Der Router verteilt Adressen per DHCP (das heißt: automatische Adressvergabe im Heimnetz) — und darf sie irgendwann ändern. Eine Reservierung sorgt dafür, dass sb-box ihre Adresse für immer behält. Bei der Fritz!Box:
- Am Mac im Browser http://fritz.box öffnen, anmelden.
- Heimnetz → Netzwerk, Reiter „Netzwerkverbindungen“ (meist schon ausgewählt) — in der Geräteliste taucht „sb-box“ auf.
- Auf den Stift (Bearbeiten) beim Eintrag klicken.
- Haken setzen bei „Diesem Netzwerkgerät immer die gleiche IPv4-Adresse zuweisen“ → OK.
Anderer Router? Die Funktion heißt dort meist „DHCP-Reservierung“, „Static Lease“ oder „Address Reservation“ — im LAN/DHCP-Menü.
Du weißt, dass es geklappt hat, wenn: du nach dem OK nochmal auf den Stift beim Eintrag klickst — und der Haken noch da ist. Dann ist er gespeichert.
9 · SSH-Test und Übergabe an Claude ⏱ ~5 min
Der Moment der Wahrheit — zurück am Mac, Terminal öffnen (Spotlight: ⌘+Leertaste, „Terminal“ tippen). Ersetze die Nummer im Befehl durch deine in Schritt 6/7 notierte IP — die 192.168.178.42 ist nur ein Beispiel:
ssh fabian@192.168.178.42
- Die Frage „Are you sure you want to continue connecting?“ kommt nur beim ersten Mal:
yestippen, Enter. - Passwort der Box eingeben (wieder unsichtbar).
Du weißt, dass es geklappt hat, wenn: der Prompt fabian@sb-box:~$ erscheint — du steuerst die Box jetzt vom Mac aus. Damit ist dein Teil fertig.
Öffne am Mac ein neues Terminal-Fenster und tippe: cd ~/ai-projects/personal/second-brain, Enter, dann claude, Enter. Sag dann: „Die Box läuft, IP ist 192.168.…“. Ab hier laufen Toolchain, Repos, Vault-Transfer, Dienste und der Umzug der Rituale per SSH — mit dir nur noch für 2–3 Login-Bestätigungen am Handy. Monitor und Tastatur an der Box: ab jetzt überflüssig.
Troubleshooting — wenn etwas hakt
F7 bringt kein Menü / Windows startet
Power-Knopf 5 Sekunden halten, wieder einschalten, F7 ab der ersten Sekunde im Sekundentakt tippen. Klappt es dreimal nicht: Beim Start Entf drücken (BIOS), dort unter „Boot“ den Stick an die erste Stelle setzen, dann speichern über „Save & Exit“ → „Save Changes and Reset“ (je nach BIOS auch F4 oder F10 — die Tastenbelegung steht am unteren Bildschirmrand).
Der Stick taucht im Boot-Menü nicht auf
Anderen USB-Port probieren (die hinteren zuerst). Hilft das nicht: Stick in Etcher neu flashen. Meldet Etcher dabei einen Validierungsfehler, ist der Stick vermutlich defekt — anderen Stick nehmen.
Nach dem Neustart nur ein blinkender Cursor
Der Reihe nach: (1) Bis zu 2–3 Minuten warten — beim ersten Start normal. (2) Einmal Enter drücken; manchmal liegt der Login schon dahinter. (3) Nach ~3 Minuten ohne Bewegung: Power-Knopf 5 Sekunden halten, kurz warten, wieder einschalten und ohne F7 durchbooten lassen — ein harter Neustart ist jetzt ungefährlich, installiert ist alles. (4) Blinkt es danach wieder: Beim Start F7 drücken und den Eintrag „ubuntu“ wählen; startet die Box darüber, steht im BIOS (Entf beim Start → „Boot“) noch der fehlende Stick an erster Stelle — dort „ubuntu“ nach oben setzen und mit „Save & Exit“ speichern.
Monitor bleibt schwarz
Am Monitor den Eingang umschalten (Source-Taste). Dann den zweiten HDMI-Port der Box probieren. Kabel einmal ab- und anstecken.
Installer findet kein Netzwerk
Sitzt das LAN-Kabel mit Klick — an Box und Router? Anderen Router-Port probieren. Bei WLAN: richtiges Netz gewählt? Notfalls in Schritt 6.4 „Continue without network“ vermeiden — ohne Netz macht die Installation keinen Sinn, lieber erst das Kabel fixen.
„ssh: connection refused“ vom Mac
Erster Check: Hast du wirklich deine notierte IP getippt — nicht die Beispiel-IP aus dem Guide? Falls die IP stimmt, fehlte sehr wahrscheinlich der Haken bei „Install OpenSSH server“ (Schritt 6, SSH-Setup). Rettung ohne Neuinstallation: Monitor und Tastatur nochmal an die Box, anmelden wie in Schritt 7, dann eintippen:
sudo apt update && sudo apt install -y openssh-server
(sudo heißt: den Befehl mit Admin-Rechten ausführen — es fragt nochmal nach deinem Passwort.)
Passwort wird abgelehnt
An der Box: Fast immer das Tastaturlayout (Y und Z vertauscht, Sonderzeichen woanders). Sichtbar testen: Tippe bei sb-box login: testweise dein Passwort statt des Namens — so siehst du, welche Zeichen wirklich ankommen. Danach zweimal Enter (der Fehlversuch verfällt) und normal anmelden. Beim ssh vom Mac: Da liegt es nicht am Layout — dort prüfe Tippfehler und Groß-/Kleinschreibung; am Mac siehst du deine Tastatur ja.
IP vergessen oder verloren
An der Box anmelden und ip a ausführen — oder in der Fritz!Box unter Heimnetz → Netzwerk nachsehen: dort steht sb-box mit ihrer Adresse.
Wie es weitergeht
Nach der Übergabe arbeitet Claude die Phasen 2–5 des Migrationsplans ab: Werkzeuge installieren, Repos klonen, Vault und Zugänge sicher rüberkopieren, den Hub und die täglichen Rituale als Dienste einrichten. Danach läuft eine einwöchige Bewährungsprobe (kommt das Abend-Briefing 7/7 Tage?), und erst dann wird der Mac-Teil abgeschaltet — mit Rollback-Option jederzeit.
- Der vollständige Plan:
docs/setup/mini-pc-migration.mdim Second-Brain-Repo - Ubuntu-Server-Doku (englisch): documentation.ubuntu.com/server
- Später auf der Box — ohne Monitor und Tastatur: Zwei Extras kommen bewusst erst nach dem Cutover, und für beide reichen Handy und Mac:
- Telegram-Kanal: Dein Part passiert am Handy (mit dem BotFather-Bot in Telegram einen eigenen Bot anlegen, später eine Test-Nachricht schicken). Alles auf der Box selbst — Token eintragen, Pairing, Dienst — macht Claude mit dir in einer normalen SSH-Sitzung vom Mac aus. Anleitung:
docs/setup/telegram.md. - LinkedIn-Harvest: Einmalig bei LinkedIn anmelden — entweder gar nicht nötig (wenn das kopierte Browser-Profil vom Mac weiterlebt) oder in einem Browser-Fenster, das per SSH vom Mac aus geöffnet wird. Auch hier: kein Bildschirm an der Box.
- Telegram-Kanal: Dein Part passiert am Handy (mit dem BotFather-Bot in Telegram einen eigenen Bot anlegen, später eine Test-Nachricht schicken). Alles auf der Box selbst — Token eintragen, Pairing, Dienst — macht Claude mit dir in einer normalen SSH-Sitzung vom Mac aus. Anleitung:
Kurzer Selbst-Check (30 Sekunden, optional)
Ohne zurückzuscrollen: Welche Checkbox im Installer war die wichtigste — und warum funktioniert eine Bluetooth-Tastatur beim Setup nicht? (Antworten: „Install OpenSSH server“, sonst kein Fernzugriff; Bluetooth braucht das laufende Betriebssystem, Boot-Menü und Installer können es nicht.)
Glossar
- Terminal — die Mac-App für Textbefehle; öffnen mit ⌘+Leertaste → „Terminal“ tippen.
- ISO-Datei — ein komplettes Installationsmedium, verpackt in eine Datei.
- Flashen — eine ISO so auf einen Stick schreiben, dass ein Computer davon starten kann.
- Boot-Menü / UEFI — die Startauswahl der Firmware; auf dem Beelink mit F7 erreichbar, das BIOS-Setup mit Entf.
- LTS — „Long Term Support“: Ubuntu-Version mit 5 Jahren Sicherheitsupdates.
- DHCP — automatische Adressvergabe im Heimnetz durch den Router.
- SSH — verschlüsselte Fernsteuerung eines Rechners übers Netzwerk.
- Headless — Betrieb ohne Monitor und Tastatur, nur übers Netzwerk.
- sudo — führt einen einzelnen Befehl mit Admin-Rechten aus.